Entwicklung kommt von innen

Meine liebste Aktion: Lesen an ungewöhnlichen Orten

Beschreibung

Meine liebste Aktion: Lesen an ungewöhnlichen Orten

Kurzbeschreibung: Lesen an ungewöhnlichen Orten bringt Kindern Bücher und Geschichten an den Orten nahe, die auch in den Geschichten beschrieben werden. 
Kontakt: Claudia Lang, Christa Degkwitz (Vorsitzende Verein zu Förderung der Kindergärten), Wilfried Mogk (Bürgermeister), Inhaber von Firmen und Leiter von Institutionen je nach Event
Ansprechpartnerin Claudia Lang (Claudia.Lang@leseflotte.de)

Ort: Echzell
Zeitraum: seit 2013

Die Aktion „Lesen an ungewöhnlichen Orten“

Der Geschichte „Es brennt!“ im Feuerwehrhaus lauschen oder beim Bäcker, Schmied und Bürgermeister Kinderbücher kennenlernen – das ermöglicht die Aktion „Lesen an ungewöhnlichen Orten“.

Die Aktion brachte den teilnehmenden Kindern Bücher und Geschichten an den Orten nahe, die auch inhaltlich etwas mit den Geschichten zu tun haben. Durch diese Methode werden Kinder im gemeinschaftlichen Erlebnis mit Spaß und Begeisterung an das Erleben und Lesen von Geschichten herangeführt. Die Lust auf das eigene Entdecken von Geschichten und den dazugehörigen Orten wird auf diese Weise  geweckt.

Selbst wenn Kinder manche Bücher und Geschichten bereits von zu Hause kannten, erlebten sie diese jetzt in einer anderen Umgebung und konnten die Geschichte mit allen Sinnen erfahren (z. B. Bäckergeschichten > Brotteig kneten, Hexengeschichten > Kräuter sammeln usw.) Die Orte waren und sind alle aus dem direkten Lebensumfeld der Kinder gewählt, so dass diese damit ihre eigene Umwelt, ihren Ort besser kennenlernen und so einen emotionalen Bezug zu den Orten herstellen. Die Kinder lernten sich als Teil der Gemeinschaft wahrzunehmen. Sie entdeckten Möglichkeiten, altersgerecht ihre Beziehungen zu den Menschen am Ort zu gestalten. Gleichzeitig erlebten sie eine Vielzahl von Berufen und teilweise auch unterschiedlichen Kulturen.

Die Orte sind alle aus dem direkten Lebensumfeld der Kinder gewählt, so dass diese damit ihre eigene Umwelt besser kennenlernen und so einen emotionalen Bezug zu den Orten herstellen können. Die Kinder lernen sich als Teil der Gemeinschaft wahrzunehmen. Sie entdecken Möglichkeiten altersgerecht ihre Beziehungen zu den Menschen am Ort zu gestalten. Gleichzeitig erleben sie eine Vielzahl von Berufen und teilweise auch unterschiedlichen Kulturen (Mosche). Diese Vorgehensweise entspricht auch den Zielen des  Hessischen Bildungs-und Erziehungsplan, S. 82 / 83). Die Vorbereitung findet abgestimmt mit den Erziehern der Kindergärten statt, so dass die Kinder sich bereits im Vorfeld mit dem Thema beschäftigen können.

In die  Durchführung sind weitere Personen eingebunden, die die Kinder aktiv erleben können. (Bäcker, Schmied, Feuerwehrmann usw.). Den Kindern werden immer wieder Sprechanlässe gegeben („Was würdet ihr tun, wenn ihr König von Echzell wärt“) und die Beschäftigung mit den Orten trägt zur Wortschatzerweiterung bei ( Bsp. : „Einwohnermeldeamt“ beim Bürgermeister).

Die Events

November 2013,  Bücherei in Echzell – Der Sandmann kommt

Februar 2014, Feuerwehr in Echzell  – Es brennt!

Mai 2014, Bäckerei Löber in Echzell – Backe, backe Kuchen

Juni 2014, Wildfrauengestühl in Blofeld – Hexengeschichten

Oktober 2014, Rathaus Echzell – Könige und Herrscher – früher und heute

Februar  2015, Metallbau Repp – Das Eisen schmieden solange es heiß ist

April  2015, Bingenheimer Ried – War Nils Gans eine Nilgans

September 2015, Pädagogische Praxis „Bärenstark“ – Es ist normal verschieden zu sein

Dezember 2015, Hofreite – Räuber Hotzenplotz

März 2016, Recyclinghof Grund-Schwalheim – Die Olchies aus Schmuddelfing

 

 

Details

  • Datum August 17, 2017
  • Tags Beiträge
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